pungentstench smutkingdomPUNGENT STENCH haben eine bewegte Geschichte hinter sich. Nach der ersten Auflösung 1995 erfolgte 2000 die Reunion und 2004 das Album „Ampeauty“, das dann tatsächlich das letzte Album der Band werden sollte. Denn 2007 folgte die nächste Auflösung, und das, obwohl das neue Album schon größtenteils im Kasten war. Statt einer erneuten Wiedervereinigung folgte dann juristisches Kleinklein und Streitigkeiten um die Namensrechte, die dazu führten, dass die Restband nur noch als THE CHURCH OF PUNGENT STENCH und später als MARTIN SCHIRENC PLAYS PUNGENT STENCH unterwegs war. Und bei diesen Auftritten sagte Bandleader Martin Schirenc dann auch: „Wir spielen Songs der Wiener Band PUNGENT STENCH“, was bei so manch unbedarftem Zuschauer zu der Annahme führte, es handele sich um eine Coverband.

CHRCH Light Will Consume Us AllVon dieser Band hört man in letzter Zeit recht viel, auch wenn sie noch recht frisch im Geschäft sind. Sludge ist aber nicht (mehr) automatisch eine Stilrichtung, die direkt Interesse weckt, denn auch dieser Sektor wird mittlerweile regelrecht geflutet. Nun stellt sich mir die Frage, wie man denn hier die Spreu vom Weizen trennen kann. Oder muss ich mich einfach noch mehr mit diesem Genre auseinandersetzen, um wirklich die Genialität einer Band entdecken zu können?

auri auriWenn irgendwo Tuomas Holopainen draufsteht, bin ich in der Regel ja Feuer und Flamme. Andererseits hat er dieses Album gemeinsam mit seiner Frau aufgenommen und so Ehepaardinger werden meistens irgendwie seltsam. Wiederum andererseits ist aber auch Troy Donockley von NIGHTWISH mit an Bord, es verspricht also sehr folkig zu werden und das kann ja wieder gut sein. Und völlig andererseits versuche ich, bei Tuomas Holopainen keine Erwartungen zu haben. Schon bei seinem Soloalbum hatte ich keine Idee, was da auf mich zukommen würde. Und ich liebe es nach wie vor. Und schon dort hat Johanna Kurkela ja mitgewirkt und das Ergebnis ist perfekt. Also mal sehen, ob eine weitere positive Überraschung gelingt.

Dimmuborgir EonianWarum sich die führende Black Metalband für fast acht Jahre zurückgezogen hat, weiß ich beim besten Willen nicht, vermutlich nicht mal die Musiker selbst. Erklärungsversuche gibt es nur vage, ebenso wie Liveauftritte oder Nebenprojekte, welche die Pause plausibel machen könnten. Einzig die DVD-Veröffentlichung "Forces Of The Northern Night" steht zu Buche, in der die länger zurück liegende Orchestershow aufgenommen wurde. Doch diese markierte vor einem Jahr eher das Erwachen aus dem Dornröschenschlaf, nun steht "Eonian" in den Läden und man darf gespannt sein, was da auf uns zukommt. Immerhin veränderten DIMMU BORGIR ihre Musik im Laufe der Jahre, wie groß fällt dementsprechend der stilistische Sprung aus.

Fifthangel TimewilltellDie ganze Sucherei nach einem Label verbaute der US-Metalhoffnung Ende der Achtziger ein wenig die Möglichkeiten, an Liveauftritte war nicht zu denken und mit James Byrd und Ken Mary verließen zwei Mitglieder die Truppe. Der Gitarrist startete eine Solokarriere, während der Schlagzeuger von der Konkurrenz umworben wurde. So spielte er „Fireworks“ von BONFIRE ein und schloss sich dann HOUSE OF LORDS an. Als FIFTH ANGEL dann bei Epic/CBS unterschreiben konnten, schien sich alles zum Guten zu wenden, mit Kendall Bechtel kam ein neuer Gitarrist und Ken Mary war immerhin noch für Studioaktivitäten zu haben. In der Besetzung nahm man „Time Will Tell“ auf, ein Werk, welches das Zeug zu ganz hohen Weihen gehabt hätte, und nun von Metal Blade neu aufgelegt wird. Leider begann damals die unsägliche Ära Tommy Motolla beim Medienriesen, der neue A&R strich die Gelder für den Toursupport von EUROPE und die Formation löste sich desillusioniert auf.

tomorrowsoutlook avoiceunheardBei den Norwegern TOMORROW'S OUTLOOK handelt es sich eigentlich um ein Trio, bestehend aus Gitarrist Oystein Kvile Hanssen, Bassist Anders Stenseth sowie Songwriter/Manager Trond Nicolaisen. Wer jetzt gut aufgepasst hat, wird merken dass der Gesangsposten nicht besetzt ist. Dafür wurden sich mehr oder weniger prominente Gastsänger ins Boot geholt. Als da wären Ralf Scheepers (PRIMAL FEAR), Tony Johannesson (THUNDERBOLT) sowie Scott Oliva (REVERENCE, INNER STRENGTH, WIND WRAITH, LAST VISION BLACK).

caliban elementsNachdem der Metalcore über Jahre hinweg ohne Ende gehypet wurde und neue Bands wie Pilze aus dem Boden schossen, könnte man diese Musikrichtung mittlerweile problemlos auf die Liste der bedrohten Arten setzen. Ein Gutes hat diese Entwicklung jedoch, denn genau wie schon vor einer halben Ewigkeit der Grunge oder auch der New Metal, bereinigt sich ein Genre wieder einmal selbst. Am Ende werden auch hier nur die wirklich talentierten Gruppen überleben, der Rest wird wie schon so viele Kapellen zuvor in der Versenkung verschwinden.

Fifthangel FifthangelKultbands gibt es viele, aber nur wenige verdienen diesen Namen wirklich, aus den Herren aus Seattle allerdings hätte so viel mehr werden. Auch wenn sie es nur auf zwei Alben brachten, werden sie heute in diversen Fankreisen gottgleich verehrt und die Auftritte auf dem Keep It True-Festival glichen Ritualen. In einer Zeit, in der Monte Connor noch nicht den New Metal erfand, um Amerika wieder etwas Relevanz in der Metalszene zu verleihen, hatten Roadrunner ein sehr gutes Händchen für tolle neue Acts. So nahmen sie Metaller von FIFTH ANGEL 1988 unter Vertrag, um mit ihnen ihr vielbeachtetes Debüt zu veröffentlichen, das ihren legendären Ruf begründete. Dabei war das Werk bereits zwei Jahre zuvor bei Shrapnel erschienen, ging da aber völlig unter, weil man diese Company mit seelenlosen Dudlern assoziierte. Nun wird die Scheibe im Zuge anderer Kultalben von Metal Blade neu aufgelegt.

yoshua kriegerdernachtAuch wenn ich neben den ganzen „Hard & Heavy“-Sachen auch ganz gut was mit Deutschpop und Künstlern wie BOSSE, JOHANNES OERDING, REVOLVERHELD u.ä. anfangen kann, bin ich normalerweise nicht unbedingt auf der Suche nach aufstrebenden Newcomern in diesem Bereich, allzu häufig tendiert da dann eh alles in eine ähnliche Richtung und das wird dann auch schnell wieder langweilig.

There will be no justice

Mit “Life comes knocking” erblickt der erste Longplayer des saarländischen Quartetts THERE WILL BE NO JUSTICE das Licht der Welt. Nach dem Erstlingswerk “Wasted Years”, welches 2013 als EP erschien ist dies nun eine eindrucksvolle Rückmeldung am deutschen Rock / Punk-Markt.

bonfire tourplakatAuch wenn die Geschäfte für BONFIRE derzeit gut laufen, das aktuelle Album „Temple Of Lies“ es bis auf Platz 29 der deutschen Charts geschafft hat, so muss man dennoch sehen, dass die ganz großen Zeiten vorbei sind. Wenn man die Hallen sieht, die die Ingolstädter auf ihrer „Point Blank“-Tour gespielt haben, fallen die auf der laufenden Tour deutlich kleiner aus. Man muss ihnen aber zu Gute halten, dass es nach dem Ausstieg von Claus Lessmann musikalisch wieder nach oben geht, während viele das als Ende der Band wähnten. Mit verjüngtem Line-Up um Alexx Stahl hat man innerhalb eines Jahres zwei starke Scheiben vorgelegt, die jüngste gilt es nun live zu präsentieren. Die ACH-Eventhalle in Zweibrücken ist nicht gerade ein geläufiger Club, trotzdem war er NECKBREAKER einen Abstecher wert, als die Hard Rockurgesteine mit GREY ATTACK als Vorband auf der Bühne standen.

foreigner withthe21centuryorchestraGeht man mit einer negativen Intention an dieses Album heran, dann kann man die Theorie in den Raum werfen, dass der britischen AOR/Melodic Rock Band im vierzigsten Jahr des Bestehens anscheinend nichts Besseres eingefallen ist als nun wie viele andere Rockbands zuvor mit einem Orchester und einem Chor zusammenzuarbeiten. Geht man mit einer positiven Herangehensweise an dieses Projekt heran und macht sich bewusst, dass die Band zusammen mit Dirigent Ernst van Tiel etwa ein Jahr an Arbeit investiert hatte, um dann im Mai 2017 zwei Shows in kompletter Besetzung in Luzern zu spielen, dann sieht die Sache schon ganz anders aus und man kann erkennen, dass „With The 21th Century Orchestra & Chorus“ kein Schnellschuss ist.

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